Bewusstseinsreisen

Trancewelten - Unendliche Weiten?

Was wissen wir über unseren Geist? Was können wir sagen, was Bewusstsein ist? Es gibt so unzählige Zugänge zu diesen Fragen, philosophischer und wissenschaftlicher Art, aus allen Zeitepochen und Kulturkreisen. Phänomene, Effekte, Erfahrungen und Eindrücke - Berichte zum Teil aus anderen (Verständnis-)Welten, fern ab vom eigenem Standpunkt und Erfassungsvermögen, lassen sich an vielen Orten finden, laden zum Studium und zur Überprüfung ein. Wo hineingreifen? Was hervorheben? Zu welchem Zweck und mit welchem Mitteln? Um de Trancewelt etwas näher zu kommen, steigen wir ein in das, was ist. Armin Risi schreibt in seinem Buch ‚Der multidimensionale Kosmos Band 2: Unsichtbare Welten‘: Die Materie, so wie wir sie sehen, ist keine isolierte oder unabhängige Substanz. Die Materie ist [...] eine multidimensionale Energie. Was wir wahrnehmen, ist abhängig vom Zustand unseres Bewusstseins. Dies kann leicht durch eine hypnotische Veränderung des Bewusstseins nachgewiesen werden: Wenn man einem hypnotisierten Menschen suggeriert, man lege ihm eine glühende Münze in die Hand, entwickelt er auf der ausgestreckten Handfläche eine Brandblase! Die feinstoffliche Vorstellung genügt, um eine grobstoffliche Reaktion auszulösen. Die hypnotische Wirkung auf das Bewusstsein kann sogar noch weitergehen: Suggeriert man einer hypnotisierten Person, ein bestimmter Gegenstand sei für sie unsichtbar, dann nimmt sie diesen Gegenstand nicht mehr wahr. [...] Das Bewusstsein bestimmt, was als Realität wahrgenommen wird. Wenn wir etwas nicht sehen, heißt das nicht, dass es nicht existiert oder dass es niemand sieht. Andere Wesen mit einer anderen Bewusstseinsfrequenz sehen den multidimensionalen Kosmos ganz anders als wir. Illobrand von Ludwiger schreibt in seinem Buch ‚UFOs - die unerwünschte Wahrheit‘: (…) Wir sind umgeben von Wellen und Feldern, die wir messen können, aber auch umgeben von Informationen in Gestalt von Muster, Strukturen und deren Bedeutungen, die wir nur dann wahrnehmen können, wenn wir uns auf diese Symbole geistig 'einstellen', d.h. wenn die Vorstellungsmuster mit diesen externen Strukturen durch Ähnlichkeitsadaption in Resonanz geraten. Mit Hilfe von Kontemplation und Meditation, ein Einsstellen darauf mit Hilfe des Einschwingens, mit Nachsinnen und Nachdenken, Reflexion, sich in Trance begeben, mit und ohne Hilfe von psychoaktiven Substanzen und anderen### Eng gekoppelt für mich ist die Wirklichkeit mit den Begriffen Bewusstsein und Wahrnehmung. Hierzu ein kleiner Auszug von Armin Risi aus seinem Buch: Der multidimensi-onale Kosmos Band 2 - Unsichtbare Welten: »Die Materie, so wie wir sie sehen, ist keine isolierte oder unab- hängige Substanz. Die Materie ist [...] eine multidimensionale Energie. Was wir wahrnehmen, ist abhängig vom Zustand unseres Bewusstseins. Dies kann leicht durch eine hypnotische Veränder- ung des Bewusstseins nachgewiesen werden: Wenn man einem hypnotisierten Menschen suggeriert, man lege ihm eine glühende Münze in die Hand, entwickelt er auf der ausgestreckten Hand- fläche eine Brandblase! Die feinstoffliche Vorstellung genügt, um eine grobstoffliche Reaktion auszulösen. Die hypnotische Wirkung auf das Bewusstsein kann sogar noch weitergehen: Suggeriert man einer hypnotisierten Person, ein bestimmter Gegenstand sei für sie unsichtbar, dann nimmt sie diesen Gegenstand nicht mehr wahr. [...] Das Bewusstsein bestimmt, was als Realität wahrgenommen wird. Wenn wir etwas nicht sehen, heißt das nicht, dass es nicht existiert oder dass es niemand sieht. Andere Wesen mit einer anderen Bewusstseinsfrequenz sehen den multidimensionalen Kosmos ganz anders als wir.« Dazu geselle ich ein Zitat von Albert Einstein: »Ein menschliches Wesen ist ein Teil des Ganzen, das wir Universum nennen, ein in Zeit und Raum begrenzter Teil. Es erfährt sich selbst, seine Gedanken und Gefühle, als etwas vom übrigen Getrenntes - eine Art optische Täuschung des Bewußt- seins. Diese Täuschung ist für uns eine Art Gefängnis, das uns auf unsere persönlichen Bedürfnisse und die Zuneigung zu einigen uns nahestehenden Personen einschränkt. Es muß unsere Aufgabe sein, uns aus diesem Gefängnis zu befreien, indem wir den Kreis unseres Mitgefühls ausweiten, so daß es alle lebenden Geschöpfe und die gesamte Natur in ihrer Schönheit umfaßt.« Schamanen zum Beispiel versuchen diese Trennung zu über- winden, sind tief verbunden mit einer anderen uns umgebend- en Wirklichkeit. Hier spricht man von einer nicht-alltäglichen Wirklichkeit. Einer Schicht, die hinter dem Alltagsbewusstsein existiert und aufgesucht werden kann. Ebenfalls versuch(t)en Mystiker aus untersch. spirituellen Traditionen hinter den Schleier zu schauen, tauch(t)en tief in das Einheitsbewusstsein ab und ein. Das Wort “Mystik” kommt aus dem Griechischen, myein, und bedeutet: die Augen schließen. Hier beginnt die Innenschau! »Schamanismus, das Besuchen und Besichtigen andersartiger Wirklichkeiten, lehrt uns insbesondere eines; dass wir aus den Kinderschuhen rauskommen, erwachsen werden und unsere eigene Wirkungsmächtigkeit im Reich des Imaginalen sowie auch der «wirklichen Welt» der physikalisch-materiellen Realität in Anspruch nehmen müssen.« Daniel Pinchbeck »Der Zugang zur holographischen Wirklichkeit wird empirisch erreicht, wenn sich das Bewußtsein aus seiner Abhängigkeit vom physischen Leib befreit. Solange man an den Körper und dessen sensorische Modalitäten gefesselt ist, kann die holo- graphische Wirklichkeit bestenfalls nur ein intellektuelles Konstrukt sein. Doch wenn man sich vom Körper befreit hat, kann man sie unmittelbar erfahren. Das ist der Grund, weshalb Mystiker mit solcher Gewißheit und Überzeugung von ihren Visionen sprechen, während diejenigen, die diesen Bereich nicht für sich erschlossen haben, dem Ganzen skeptisch oder gar gleichgültig gegenüberstehen.« Kenneth Ring Es ist überaus spannend hinter diesen Schleier zu schauen. Ein Blick in die Schatzkammer der Menschheit offenbart dem Be- trachter nicht nur unendliche Weiten und Bewusstseinstiefen, sondern es warten auch eine Fülle an Erfahrungen, die mit Bestimmtheit viele Menschen in ihrem Verstehen heraus- fordern: Zum Beispiel Psychonauten, die mit unterschiedlichen Hilfs- mitteln durch die RaumZeit und weit darüberhinaus düsen; Traumsurfer, die den alten Mysterientraditionen folgen und den Träumen ein hohes Gewicht beimessen; Heiler, die hinter den Grenzen biochemischer und -physikalischer Ebenen agieren; einheitsbewusste Mystiker, die nicht nur den Moment als bedeutend ansehen, sondern die Essenz in sich zu erblicken vermögen usw.. Die Vielzahl an menschlichen Formen solcher Erfahrungen ist groß und zusammen genommen ergeben sie ein Bild von weit- aus größerer Schönheit und Fülle, als viele Menschen heutzu- tage ahnen. Es lohnt sich sicherlich, an dieses Erbe anzuklopfen und es in sich hineinzulassen, es zu integrieren. Die Zeit dürfte dafür reif sein, denn wir Menschen stehen vor großen Veränderungen und wir sind der Wandel. »Ich messe der Veränderung des Bewusstseins die allerhöchste Bedeutung zu. Denn die ganze Evolution der Menschheit besteht in einer Veränderung und Erweiterung des Bewusstseins. Die ganze kulturelle und sonstige Entwicklung hängt davon ab.« Albert Hofmann

Von der Welt berührt werden

Dem Wunder des Lebens gegenüber zu treten, zum Beispiel einer Blume in ihrem Aufbau und ihrem Wachstum beizu- wohnen, kleine Geschöpfe des Lebens in ihrer Einzigartigkeit zu bewundern, während in ihnen das Leben erblüht und pulsiert, der Kraft der Liebe Raum zu geben und diese zu verschenken und zu empfangen - all dies und viel mehr bietet unsere Seinserfahrung und es ist unsere Reife unseres Bewusst- seins, die bestimmt, wie weit und tief, dankbar, respektvoll, ver- und eingebunden wir damit umgehen.

Verbunden mit der Essenz

Doch wie kann der Mensch sich mit seiner Essenz verbinden? Und warum sollte er dies tun? Was kann er dadurch gewinnen und was verliert er dabei? Diese Fragen sind nicht leicht zu beantworten, denn ihre Antworten sind so unterschiedlich, wie es Menschen gibt. Es sind gänzlich individuelle Zugänge, Gründe und Erfahr- ungen. Ihnen aber auf den Grund zu gehen, können Wegweiser sein, der eigenen Natur näher zu kommen. »Es könnte wohl sein, dass der Wert und die Bedeutung der Naturwissenschaft  nicht in erster Linie darin liegt, dass sie uns die moderne Technik und den durch sie ermöglichten Wohlstand brachten, sondern dass ihr eigentlicher, evolutionärer Sinn in der Erweiterung des menschlichen Bewusstseins vom Wunder der Schöpfung besteht.« Albert Hofmann Wenn wir beginnen im Buch des Lebens zu blättern, uns anschauen, in welcher Vielfalt sich das Leben entfaltet, auch, in wie vielen unterschiedlichen Gestalten der Mensch auf dieser Erde (sich) wandelt, könnte der Beobachter davon ergriffen sein, überwältigt von dem, was er da sieht. Angeblich aus einem Zufall entsprungen, mit fraktalen Mustern versehen,                                                   in mathematische Formen gegossen, in chaotischen und/oder ordnenden Strukturen eingebettet und mit einer Eigendynamik versehen, den Lebensimpuls immer weiter und weiter zu tragen: Das ist der Mensch, das ist das Leben.  Ob jetzt nach einem Plan ausgerichtet oder nicht, so ist nicht nur die Komple- xität eine totale Faszination, sondern auch die Schönheit und Präzision.  »Allen Lebewesen ist eine Kraft zu eigen - sogar einer winzigen Ameise, einem Schmetterling, einem Baum. einer Blume, einem Stein -, denn der große Geist wohnt in jedem von ihnen. Die Moderne Lebensart der Weißen hält die Kraft von uns fern, schwächt sie ab. Um der Natur nahe zu kommen, sich von ihr helfen zu lassen, dazu braucht es Zeit und Geduld. Zeit um nachzudenken und zu verstehen. Ihr habt so wenig Zeit zum Betrachten und Verweilen, immer seid ihr in Eile, immer gehetzt immer gejagt. Diese Rastlosigkeit und Plackerei macht die Menschen arm.« Pete Catches, Medizinmann der Sioux

Engel, Feen und Elfen - wer kann helfen?

Bei vielen alten Völkern gab/gibt es noch Zugänge zu anderen Welten und Reichen, neben unserer Menschenwelt. Nicht nur in den Religionen, wo sie u.a. als Engelwesen gesehen und ge- fühlt wurden, tauchten diese Wesen auf, sondern in vielerlei Gestalt und Energie, zu unterschiedlichen Zeiten, überall auf dieser Erde. Ob nur Phantasiegebilde, Einflüsse aus anderen Dimensionen, die sich uns als unterschiedliche Bilder, je nach Prägung des Sehenden selbst, darstellen oder nicht verstandene Bestandteile unserer Selbst - die Frage die bleibt: können ‘sie’ uns helfen und falls ja, wie? »Bohms Vorstellung von den enthüllten und verhüllten Ordnungen und die Idee, dass gewisse wichtige Aspekte der Wirklichkeit unter normalen Umständen der Erfahrung und der Untersuchung nicht zugänglich sind, sind von unmittel- barer Bedeutung für das Verständnis außergewöhnlicher Be- wußtseinszustände. Menschen, die unterschiedliche Bewußt- seinszustände dieser Art erlebt haben, darunter hochgebild- ete und erfahrene Wissenschaftler verschiedener Fachricht- ungen, berichten des öfteren, dass sie in verborgene Wirk- lichkeitsbereiche vorgedrungen sind, die offensichtlich au- thentisch und gleichsam in die Alltagsrealität eingebunden und zugleich ihr übergeordnet waren.« Stanislav Grof, Beyond the Brain (Albany, N. Y.: State University of New York Press, 1985), S. 89 (dt.: Geburt, Tod und Transzendenz) Emanuel Swedenborg hat einmal gesagt:  »Es ist mir völlig klar, daß viele der Meinung sind, daß niemand, der noch in in diesem Körper ist, mit Geistern und Engeln reden kann; viele glauben, es sei alles ausgedacht, andere finden, daß ich dies berichte, um Glaubwürdigkeit zu erlangen, während andere wieder andere Einwendungen haben. Aber ich lasse mich nicht verunsichern, denn ich habe gesehen, ich habe gehört und ich habe gefühlt.« »Wo Engel hausen, da ist der Himmel, und sei's auch mitten im Weltgetümmel.« Hafis (um 1320 - 1388), »der den Koran auswendig kennt«, eigentlich Schamsod-Din Mohammed, persischer mystischer Lyriker, Quelle: »Hafis« 2. Teil

„Huch, wer bist Du

denn?“

»Warum glauben wir, ein Körper höre dort auf, wo wir ihn nicht mehr spüren? Warum nicht dort, wo wir ihn nicht mehr hören oder sehen? Könnte es vielleicht sein, dass sich jeder Körper von sich aus ins Unendliche erstreckt, auch wenn wir diese Ausdehnung mit unseren beschränkten Sinnen nicht wahr- nehmen?« Ernst Mach, Physiker und Philosoph   

Illusion und

Wirklichkeit

»Eines Tages wird man offiziell zugeben müssen, dass das, was wir Wirklich- keit getauft haben, eine noch größere ILLUSION ist als die Welt des Traumes!« Salvador Dali, 1904-1989
rf
Eine notwendige Erklärung Eine notwendige Erklärung
Tiefer und immer tiefer….!!!
Was berührt uns? - Was berührt Dich?
»Dass unser normales Wachbewusstsein, rationales Bewusstsein wie wir es nennen, nur eine bestimmte Art von Bewußtsein ist, während um es herum, abgeteilt nur durch eine hauchdünne Scheidewand, potentielle Formen des Bewußtseins liegen, die ganz andersartig sind. Wir mögen durchs Leben gehen, ohne ihre Existenz zu ahnen, sobald jedoch der erforderliche Stimulus angewendet wird, sind sie mit einem Schlag in all ihrer Vollständigkeit da; wohlbestimmte Typen der Mentalität, welche sicher irgendwo ihre Brauchbarkeit und Anwendung haben ... Keine Betrachtung des Universums in seiner Gesamtheit kann abschliessend sein, welche diese anderen Formen des Bewusstseins außer Acht lässt. Wie sie angehen, ist die Frage ...« William James ( 1902)
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...spüren und fühlen...
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© Stiller Anker, Thorsten Schade, Rüsselsheim
    Neue Anschrift: Marktstr. 18 b in 26506 Norden-Leybuchtpolder.

Bewusstseinsreisen

Trancewelten - Unendliche Weiten?

Was wissen wir über unseren Geist? Was können wir sagen, was Bewusstsein ist? Es gibt so unzählige Zugänge zu diesen Fragen, philosophischer und wissenschaftlicher Art, aus allen Zeitepochen und Kulturkreisen. Phänomene, Effekte, Erfahrungen und Eindrücke - Berichte zum Teil aus anderen (Verständnis-)Welten, fern ab vom eigenem Standpunkt und Erfassungsvermögen, lassen sich an vielen Orten finden, laden zum Studium und zur Überprüfung ein. Wo hineingreifen? Was hervorheben? Zu welchem Zweck und mit welchem Mitteln? Um de Trancewelt etwas näher zu kommen, steigen wir ein in das, was ist. Armin Risi schreibt in seinem Buch ‚Der multidimensionale Kosmos Band 2: Unsichtbare Welten‘: Die Materie, so wie wir sie sehen, ist keine isolierte oder unabhängige Substanz. Die Materie ist [...] eine multidimensionale Energie. Was wir wahrnehmen, ist abhängig vom Zustand unseres Bewusstseins. Dies kann leicht durch eine hypnotische Veränderung des Bewusstseins nachgewiesen werden: Wenn man einem hypnotisierten Menschen suggeriert, man lege ihm eine glühende Münze in die Hand, entwickelt er auf der ausgestreckten Handfläche eine Brandblase! Die feinstoffliche Vorstellung genügt, um eine grobstoffliche Reaktion auszulösen. Die hypnotische Wirkung auf das Bewusstsein kann sogar noch weitergehen: Suggeriert man einer hypnotisierten Person, ein bestimmter Gegenstand sei für sie unsichtbar, dann nimmt sie diesen Gegenstand nicht mehr wahr. [...] Das Bewusstsein bestimmt, was als Realität wahrgenommen wird. Wenn wir etwas nicht sehen, heißt das nicht, dass es nicht existiert oder dass es niemand sieht. Andere Wesen mit einer anderen Bewusstseinsfrequenz sehen den multidimensionalen Kosmos ganz anders als wir. Illobrand von Ludwiger schreibt in seinem Buch ‚UFOs - die unerwünschte Wahrheit‘: (…) Wir sind umgeben von Wellen und Feldern, die wir messen können, aber auch umgeben von Informationen in Gestalt von Muster, Strukturen und deren Bedeutungen, die wir nur dann wahrnehmen können, wenn wir uns auf diese Symbole geistig 'einstellen', d.h. wenn die Vorstellungsmuster mit diesen externen Strukturen durch Ähnlichkeitsadaption in Resonanz geraten. Mit Hilfe von Kontemplation und Meditation, ein Einsstellen darauf mit Hilfe des Einschwingens, mit Nachsinnen und Nachdenken, Reflexion, sich in Trance begeben, mit und ohne Hilfe von psychoaktiven Substanzen und anderen### Eng gekoppelt für mich ist die Wirklichkeit mit den Begriffen Bewusstsein und Wahrnehmung. Hierzu ein kleiner Auszug von Armin Risi aus seinem Buch: Der multidimensi-onale Kosmos Band 2 - Unsichtbare Welten: »Die Materie, so wie wir sie sehen, ist keine isolierte oder unab- hängige Substanz. Die Materie ist [...] eine multidimensionale Energie. Was wir wahrnehmen, ist abhängig vom Zustand unseres Bewusstseins. Dies kann leicht durch eine hypnotische Veränder- ung des Bewusstseins nachgewiesen werden: Wenn man einem hypnotisierten Menschen suggeriert, man lege ihm eine glühende Münze in die Hand, entwickelt er auf der ausgestreckten Hand- fläche eine Brandblase! Die feinstoffliche Vorstellung genügt, um eine grobstoffliche Reaktion auszulösen. Die hypnotische Wirkung auf das Bewusstsein kann sogar noch weitergehen: Suggeriert man einer hypnotisierten Person, ein bestimmter Gegenstand sei für sie unsichtbar, dann nimmt sie diesen Gegenstand nicht mehr wahr. [...] Das Bewusstsein bestimmt, was als Realität wahrgenommen wird. Wenn wir etwas nicht sehen, heißt das nicht, dass es nicht existiert oder dass es niemand sieht. Andere Wesen mit einer anderen Bewusstseinsfrequenz sehen den multidimensionalen Kosmos ganz anders als wir.« Dazu geselle ich ein Zitat von Albert Einstein: »Ein menschliches Wesen ist ein Teil des Ganzen, das wir Universum nennen, ein in Zeit und Raum begrenzter Teil. Es erfährt sich selbst, seine Gedanken und Gefühle, als etwas vom übrigen Getrenntes - eine Art optische Täuschung des Bewußt- seins. Diese Täuschung ist für uns eine Art Gefängnis, das uns auf unsere persönlichen Bedürfnisse und die Zuneigung zu einigen uns nahestehenden Personen einschränkt. Es muß unsere Aufgabe sein, uns aus diesem Gefängnis zu befreien, indem wir den Kreis unseres Mitgefühls ausweiten, so daß es alle lebenden Geschöpfe und die gesamte Natur in ihrer Schönheit umfaßt.« Schamanen zum Beispiel versuchen diese Trennung zu über- winden, sind tief verbunden mit einer anderen uns umgebend- en Wirklichkeit. Hier spricht man von einer nicht-alltäglichen Wirklichkeit. Einer Schicht, die hinter dem Alltagsbewusstsein existiert und aufgesucht werden kann. Ebenfalls versuch(t)en Mystiker aus untersch. spirituellen Traditionen hinter den Schleier zu schauen, tauch(t)en tief in das Einheitsbewusstsein ab und ein. Das Wort “Mystik” kommt aus dem Griechischen, myein, und bedeutet: die Augen schließen. Hier beginnt die Innenschau! »Schamanismus, das Besuchen und Besichtigen andersartiger Wirklichkeiten, lehrt uns insbesondere eines; dass wir aus den Kinderschuhen rauskommen, erwachsen werden und unsere eigene Wirkungsmächtigkeit im Reich des Imaginalen sowie auch der «wirklichen Welt» der physikalisch-materiellen Realität in Anspruch nehmen müssen.« Daniel Pinchbeck »Der Zugang zur holographischen Wirklichkeit wird empirisch erreicht, wenn sich das Bewußtsein aus seiner Abhängigkeit vom physischen Leib befreit. Solange man an den Körper und dessen sensorische Modalitäten gefesselt ist, kann die holo- graphische Wirklichkeit bestenfalls nur ein intellektuelles Konstrukt sein. Doch wenn man sich vom Körper befreit hat, kann man sie unmittelbar erfahren. Das ist der Grund, weshalb Mystiker mit solcher Gewißheit und Überzeugung von ihren Visionen sprechen, während diejenigen, die diesen Bereich nicht für sich erschlossen haben, dem Ganzen skeptisch oder gar gleichgültig gegenüberstehen.« Kenneth Ring Es ist überaus spannend hinter diesen Schleier zu schauen. Ein Blick in die Schatzkammer der Menschheit offenbart dem Be- trachter nicht nur unendliche Weiten und Bewusstseinstiefen, sondern es warten auch eine Fülle an Erfahrungen, die mit Bestimmtheit viele Menschen in ihrem Verstehen heraus- fordern: Zum Beispiel Psychonauten, die mit unterschiedlichen Hilfs- mitteln durch die RaumZeit und weit darüberhinaus düsen; Traumsurfer, die den alten Mysterientraditionen folgen und den Träumen ein hohes Gewicht beimessen; Heiler, die hinter den Grenzen biochemischer und -physikalischer Ebenen agieren; einheitsbewusste Mystiker, die nicht nur den Moment als bedeutend ansehen, sondern die Essenz in sich zu erblicken vermögen usw.. Die Vielzahl an menschlichen Formen solcher Erfahrungen ist groß und zusammen genommen ergeben sie ein Bild von weit- aus größerer Schönheit und Fülle, als viele Menschen heutzu- tage ahnen. Es lohnt sich sicherlich, an dieses Erbe anzuklopfen und es in sich hineinzulassen, es zu integrieren. Die Zeit dürfte dafür reif sein, denn wir Menschen stehen vor großen Veränderungen und wir sind der Wandel. »Ich messe der Veränderung des Bewusstseins die allerhöchste Bedeutung zu. Denn die ganze Evolution der Menschheit besteht in einer Veränderung und Erweiterung des Bewusstseins. Die ganze kulturelle und sonstige Entwicklung hängt davon ab.« Albert Hofmann

Von der Welt berührt

werden

Dem Wunder des Lebens gegenüber zu treten, zum Beispiel einer Blume in ihrem Aufbau und ihrem Wachstum beizu-wohnen, kleine Geschöpfe des Lebens in ihrer Einzigartigkeit zu bewundern, während in ihnen das Leben erblüht und pulsiert, der Kraft der Liebe Raum zu geben und diese zu verschenken und zu empfangen - all dies und viel mehr bietet unsere Seinserfahrung und es ist unsere Reife unseres Bewusst-seins, die bestimmt, wie weit und tief, dankbar, respektvoll, ver- und eingebunden wir damit umgehen.

Verbunden mit der Essenz

Doch wie kann der Mensch sich mit seiner Essenz verbinden? Und warum sollte er dies tun? Was kann er dadurch gewinnen und was verliert er dabei? Diese Fragen sind nicht leicht zu beantworten, denn ihre Antworten sind so unterschiedlich, wie es Menschen gibt. Es sind gänzlich individuelle Zugänge, Gründe und Erfahr- ungen. Ihnen aber auf den Grund zu gehen, können Wegweiser sein, der eigenen Natur näher zu kommen. »Es könnte wohl sein, dass der Wert und die Bedeutung der Naturwissenschaft  nicht in erster Linie darin liegt, dass sie uns die moderne Technik und den durch sie ermöglichten Wohlstand brachten, sondern dass ihr eigentlicher, evolutionärer Sinn in der Erweiterung des menschlichen Bewusstseins vom Wunder der Schöpfung besteht.« Albert Hofmann Wenn wir beginnen im Buch des Lebens zu blättern, uns anschauen, in welcher Vielfalt sich das Leben entfaltet, auch, in wie vielen unterschiedlichen Gestalten der Mensch auf dieser Erde (sich) wandelt, könnte der Beobachter davon ergriffen sein, überwältigt von dem, was er da sieht. Angeblich aus einem Zufall entsprungen, mit fraktalen Mustern versehen,                                                   in mathematische Formen gegossen, in chaotischen und/oder ordnenden Strukturen eingebettet und mit einer Eigendynamik versehen, den Lebensimpuls immer weiter und weiter zu tragen: Das ist der Mensch, das ist das Leben.  Ob jetzt nach einem Plan ausgerichtet oder nicht, so ist nicht nur die Komple-xität eine totale Faszination, sondern auch die Schönheit und Präzision.  »Allen Lebewesen ist eine Kraft zu eigen - sogar einer winzigen Ameise, einem Schmetterling, einem Baum. einer Blume, einem Stein -, denn der große Geist wohnt in jedem von ihnen. Die Moderne Lebensart der Weißen hält die Kraft von uns fern, schwächt sie ab. Um der Natur nahe zu kommen, sich von ihr helfen zu lassen, dazu braucht es Zeit und Geduld. Zeit um nachzudenken und zu verstehen. Ihr habt so wenig Zeit zum Betrachten und Verweilen, immer seid ihr in Eile, immer gehetzt immer gejagt. Diese Rastlosigkeit und Plackerei macht die Menschen arm.« Pete Catches, Medizinmann der Sioux

Engel, Feen und Elfen - wer kann helfen?

Bei vielen alten Völkern gab/gibt es noch Zugänge zu anderen Welten und Reichen, neben unserer Menschenwelt. Nicht nur in den Religionen, wo sie u.a. als Engelwesen gesehen und ge- fühlt wurden, tauchten diese Wesen auf, sondern in vielerlei Gestalt und Energie, zu unterschiedlichen Zeiten, überall auf dieser Erde. Ob nur Phantasiegebilde, Einflüsse aus anderen Dimensionen, die sich uns als unterschiedliche Bilder, je nach Prägung des Sehenden selbst, darstellen oder nicht verstandene Bestandteile unserer Selbst - die Frage die bleibt: können ‘sie’ uns helfen und falls ja, wie? »Bohms Vorstellung von den enthüllten und verhüllten Ordnungen und die Idee, dass gewisse wichtige Aspekte der Wirklichkeit unter normalen Umständen der Erfahrung und der Untersuchung nicht zugänglich sind, sind von unmittel- barer Bedeutung für das Verständnis außergewöhnlicher Be- wußtseinszustände. Menschen, die unterschiedliche Bewußt- seinszustände dieser Art erlebt haben, darunter hochgebild- ete und erfahrene Wissenschaftler verschiedener Fachricht- ungen, berichten des öfteren, dass sie in verborgene Wirk- lichkeitsbereiche vorgedrungen sind, die offensichtlich au- thentisch und gleichsam in die Alltagsrealität eingebunden und zugleich ihr übergeordnet waren.« Stanislav Grof, Beyond the Brain (Albany, N. Y.: State University of New York Press, 1985), S. 89 (dt.: Geburt, Tod und Transzendenz) Emanuel Swedenborg hat einmal gesagt:  »Es ist mir völlig klar, daß viele der Meinung sind, daß niemand, der noch in in diesem Körper ist, mit Geistern und Engeln reden kann; viele glauben, es sei alles ausgedacht, andere finden, daß ich dies berichte, um Glaubwürdigkeit zu erlangen, während andere wieder andere Einwendungen haben. Aber ich lasse mich nicht verunsichern, denn ich habe gesehen, ich habe gehört und ich habe gefühlt.« »Wo Engel hausen, da ist der Himmel, und sei's auch mitten im Weltgetümmel.« Hafis (um 1320 - 1388), »der den Koran auswendig kennt«, eigentlich Schamsod-Din Mohammed, persischer mystischer Lyriker, Quelle: »Hafis« 2. Teil

„Huch, wer bist Du

denn?“

»Warum glauben wir, ein Körper höre dort auf, wo wir ihn nicht mehr spüren? Warum nicht dort, wo wir ihn nicht mehr hören oder sehen? Könnte es vielleicht sein, dass sich jeder Körper von sich aus ins Unendliche erstreckt, auch wenn wir diese Ausdehnung mit unseren beschränkten Sinnen nicht wahr- nehmen?« Ernst Mach, Physiker und Philosoph   

Illusion und

Wirklichkeit

»Eines Tages wird man offiziell zugeben müssen, dass das, was wir Wirklich- keit getauft haben, eine noch größere ILLUSION ist als die Welt des Traumes!« Salvador Dali, 1904-1989
rf
Tiefer und immer tiefer….!!!
Was berührt uns? - Was berührt Dich?
»Dass unser normales Wachbewusstsein, rationales Bewusstsein wie wir es nennen, nur eine bestimmte Art von Bewußtsein ist, während um es herum, abgeteilt nur durch eine hauchdünne Scheidewand, potentielle Formen des Bewußtseins liegen, die ganz andersartig sind. Wir mögen durchs Leben gehen, ohne ihre Existenz zu ahnen, sobald jedoch der erforderliche Stimulus angewendet wird, sind sie mit einem Schlag in all ihrer Vollständigkeit da; wohlbestimmte Typen der Mentalität, welche sicher irgendwo ihre Brauchbarkeit und Anwendung haben ... Keine Betrachtung des Universums in seiner Gesamtheit kann abschliessend sein, welche diese anderen Formen des Bewusstseins außer Acht lässt. Wie sie angehen, ist die Frage ...« William James ( 1902)
1/2
...spüren und fühlen...
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                                          Neue Anschrift: Marktstr. 18 b in 26506 Norden-Leybuchtpolder.
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Tiefere Seinsschichten

Wie wirklich ist die Wirklichkeit?

Die Frage nach DER Wirklichkeit, ihrer Beschaffenheit, ihrer Interpretation und den darin befindlichen Möglichkeiten füllt meterlange Bücher- schränke, bietet mannigfaltige Sichtweisen an. Eng gekoppelt für mich ist die Wirk- lichkeit mit den Begriffen Bewusst- sein und Wahrnehm- ung. Hierzu ein kleiner Auszug von Armin Risi aus seinem Buch: Der multi- dimensionale Kosmos Band 2 - Unsichtbare Welten: »Die Materie, so wie wir sie sehen, ist keine isolierte oder unabhängige Substanz. Die Materie ist [...] eine multidimensionale Energie. Was wir wahrnehmen, ist abhängig vom Zustand unseres Bewusst- seins. Dies kann leicht durch eine hypnotische Veränderung des Bewusstseins nachgewiesen werden: Wenn man einem hypnotisierten Menschen suggeriert, man lege ihm eine glühende Münze in die Hand, entwickelt er auf der aus- gestreckten Hand-fläche eine Brandblase! Die feinstoffliche Vorstellung genügt, um eine grobstoffliche Reaktion auszu- lösen. Die hypnotische Wirkung auf das Bewusstsein kann sogar noch weitergehen: Suggeriert man einer hypnotisierten Person, ein bestimmter Gegenstand sei für sie unsichtbar, dann nimmt sie diesen Gegenstand nicht mehr wahr. [...] Das Bewusstsein bestimmt, was als Realität wahrgenommen wird. Wenn wir etwas nicht sehen, heißt das nicht, dass es nicht existiert oder dass es niemand sieht. Andere Wesen mit einer anderen Bewusstseinsfrequenz sehen den multidimen- sionalen Kosmos ganz anders als wir.« Dazu geselle ich ein Zitat von Albert Einstein: »Ein menschliches Wesen ist ein Teil des Ganzen, das wir Universum nennen, ein in Zeit und Raum begrenzter Teil. Es erfährt sich selbst, seine Gedanken und Gefühle, als etwas vom übrigen Getrenntes - eine Art optische Täuschung des Bewußtseins. Diese Täuschung ist für uns eine Art Gefäng- nis, das uns auf unsere persönlichen Bedürfnisse und die Zuneigung zu einigen uns nahestehenden Personen ein- schränkt. Es muß unsere Aufgabe sein, uns aus diesem Gefängnis zu befreien, indem wir den Kreis unseres Mit- gefühls ausweiten, so daß es alle lebenden Geschöpfe und die gesamte Natur in ihrer Schönheit umfaßt.« Schamanen zum Beispiel versuchen diese Trennung zu überwinden, sind tief verbunden mit einer anderen uns umgebenden Wirklichkeit. Hier spricht man von einer nicht-alltäglichen Wirklichkeit. Einer Schicht, die hinter dem Alltagsbewusstsein existiert und aufgesucht werden kann. Ebenfalls versuch(t)en Mystiker aus untersch. spirituellen Traditionen hinter den Schleier zu schauen, tauch(t)en tief in das Einheitsbewusstsein ab und ein. Das Wort “Mystik” kommt aus dem Griechischen, myein, und bedeutet: die Augen schließen. Hier beginnt die Innenschau! »Schamanismus, das Besuchen und Besichtigen andersartiger Wirklichkeiten, lehrt uns insbesondere eines; dass wir aus den Kinderschuhen rauskommen, erwachsen werden und unsere eigene Wirkungsmächtigkeit im Reich des Imaginalen sowie auch der «wirklichen Welt» der physikalisch-materiellen Realität in Anspruch nehmen müssen.« Daniel Pinchbeck »Der Zugang zur holographischen Wirklichkeit wird em- pirisch erreicht, wenn sich das Bewußtsein aus seiner Ab- hängigkeit vom physischen Leib befreit. Solange man an den Körper und dessen sensorische Modalitäten gefesselt ist, kann die holographische Wirklichkeit bestenfalls nur ein intellektuelles Konstrukt sein. Doch wenn man sich vom Körper befreit hat, kann man sie unmittelbar erfahren. Das ist der Grund, weshalb Mystiker mit solcher Gewißheit und Überzeugung von ihren Visionen sprechen, während diejeni- gen, die diesen Bereich nicht für sich erschlossen haben, dem Ganzen skeptisch oder gar gleichgültig gegenüberstehen.« Kenneth Ring Es ist überaus spannend hinter diesen Schleier zu schau- en. Ein Blick in die Schatzkammer der Menschheit offen- bart dem Betrachter nicht nur unendliche Weiten und Bewusstseinstiefen, sondern es warten auch eine Fülle an Erfahrungen, die mit Bestimmtheit viele Menschen in ihrem Verstehen herausfordern: Zum Beispiel Psychonauten, die mit unterschiedlichen Hilfsmitteln durch die RaumZeit und weit darüberhinaus düsen; Traumsurfer, die den alten Mysterientraditionen folgen und den Träumen ein hohes Gewicht beimessen; Heiler, die hinter den Grenzen biochemischer und -phys- ikalischer Ebenen agieren; einheitsbewusste Mystiker, die nicht nur den Moment als bedeutend ansehen, sondern die Essenz in sich zu erblicken vermögen usw.. Die Vielzahl an menschlichen Formen solcher Erfahrung- en ist groß und zusammen genommen ergeben sie ein Bild von weitaus größerer Schönheit und Fülle, als viele Menschen heutzutage ahnen. Es lohnt sich sicherlich, an dieses Erbe anzuklopfen und es in sich hineinzulassen, es zu integrieren. Die Zeit dürf- te dafür reif sein, denn wir Menschen stehen vor großen Veränderungen und wir sind der Wandel. »Ich messe der Veränderung des Bewusstseins die allerhöchste Bedeutung zu. Denn die ganze Evolution der Menschheit besteht in einer Veränderung und Erweiterung des Bewusstseins. Die ganze kulturelle und sonstige Entwicklung hängt davon ab.« Albert Hofmann

Von der Welt berührt werden

Dem Wunder des Lebens gegenüber zu treten, zum Bei- spiel einer Blume in ihrem Aufbau und ihrem Wachstum beizu-wohnen, kleine Geschöpfe des Lebens in ihrer Ein- zigartigkeit zu bewundern, während in ihnen das Leben erblüht und pulsiert, der Kraft der Liebe Raum zu geben und diese zu verschenken und zu empfangen - all dies und viel mehr bietet unsere Seinserfahrung und es ist unsere Reife unseres Bewusstseins, die bestimmt, wie weit und tief, dankbar, respektvoll, ver- und eingebunden wir damit umgehen.

Verbunden mit der Essenz

Doch wie kann der Mensch sich mit seiner Essenz ver- binden? Und warum sollte er dies tun? Was kann er da- durch gewinnen und was verliert er dabei? Diese Fragen sind nicht leicht zu beantworten, denn ihre Antworten sind so unterschiedlich, wie es Menschen gibt. Es sind gänzlich individuelle Zugänge, Gründe und Er- fahrungen. Ihnen aber auf den Grund zu gehen, können Wegweiser sein, der eigenen Natur näher zu kommen. »Es könnte wohl sein, dass der Wert und die Bedeutung der Naturwissenschaft  nicht in erster Linie darin liegt, dass sie uns die moderne Technik und den durch sie ermöglichten Wohlstand brachten, sondern dass ihr eigentlicher, evolutionärer Sinn in der Erweiterung des menschlichen Bewusstseins vom Wunder der Schöpfung besteht.« Albert Hofmann Wenn wir beginnen im Buch des Lebens zu blättern, uns anschauen, in welcher Vielfalt sich das Leben entfaltet, auch, in wie vielen unterschied- lichen Gestalten der Mensch auf dieser Erde (sich) wandelt, könnte der Beobachter davon ergriffen sein, überwältigt von dem, was er da sieht. Angeblich aus einem Zufall entsprungen, mit fraktalen Mustern versehen,                                                    in mathematische Formen gegossen, in chaotischen und/oder ordnenden Strukturen eingebettet und mit einer Eigendynamik ver- sehen, den Lebensimpuls immer weiter und weiter zu tragen: Das ist der Mensch, das ist das Leben.  Ob jetzt nach einem Plan ausgerichtet oder nicht, so ist nicht nur die Komplexität eine totale Faszination, sondern auch die Schönheit und Präzision.  »Allen Lebewesen ist eine Kraft zu eigen - sogar einer winzigen Ameise, einem Schmetterling, einem Baum. einer Blume, einem Stein -, denn der große Geist wohnt in jedem von ihnen. Die Moderne Lebensart der Weißen hält die Kraft von uns fern, schwächt sie ab. Um der Natur nahe zu kommen, sich von ihr helfen zu lassen, dazu braucht es Zeit und Geduld. Zeit um nachzudenken und zu verstehen. Ihr habt so wenig Zeit zum Betrachten und Verweilen, immer seid ihr in Eile, immer gehetzt immer gejagt. Diese Rastlosigkeit und Plackerei macht die Menschen arm.« Pete Catches, Medizinmann der Sioux

Engel, Feen und Elfen - wer kann helfen?

Bei vielen alten Völkern gab/gibt es noch Zugänge zu an- deren Welten und Reichen, neben unserer Menschenwelt. Nicht nur in den Religionen, wo sie u.a. als Engelwesen gesehen und gefühlt wurden, tauchten diese Wesen auf, sondern in vielerlei Gestalt und Energie, zu unterschied- lichen Zeiten, überall auf dieser Erde. Ob nur Phantasiegebilde, Einflüsse aus anderen Dimensi- onen, die sich uns als unterschiedliche Bilder, je nach Prä- gung des Sehenden selbst, darstellen oder nicht verstan- dene Bestandteile unserer Selbst - die Frage die bleibt: können ‘sie’ uns helfen und falls ja, wie? »Bohms Vorstellung von den enthüllten und verhüllten Ordnungen und die Idee, dass gewisse wichtige Aspekte der Wirklichkeit unter normalen Umständen der Er- fahrung und der Untersuchung nicht zugänglich sind, sind von unmittelbarer Bedeutung für das Verständnis außergewöhnlicher Bewußtseinszustände. Menschen, die unterschiedliche Bewußtseinszustände dieser Art erlebt haben, darunter hochgebildete und erfahrene Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen, be- richten des öfteren, dass sie in verborgene Wirklich- keitsbereiche vorgedrungen sind, die offensichtlich authentisch und gleichsam in die Alltagsrealität ein- gebunden und zugleich ihr übergeordnet waren.« Stanislav Grof, Beyond the Brain (Albany, N. Y.: State University of New York Press, 1985), S. 89 (dt.: Geburt, Tod und Transzendenz) Emanuel Swedenborg hat einmal gesagt:  »Es ist mir völlig klar, daß viele der Meinung sind, daß niemand, der noch in in diesem Körper ist, mit Geistern und Engeln reden kann; viele glauben, es sei alles ausge- dacht, andere finden, daß ich dies berichte, um Glaub- würdigkeit zu erlangen, während andere wieder andere Einwendungen haben. Aber ich lasse mich nicht verun- sichern, denn ich habe gesehen, ich habe gehört und ich habe gefühlt.« »Wo Engel hausen, da ist der Himmel, und sei's auch mitten im Weltgetümmel.« Hafis (um 1320 - 1388), »der den Koran auswendig kennt«, eigentlich Schamsod-Din Mohammed, persischer mystischer Lyriker, Quelle: »Hafis« 2. Teil

Wie weit reicht der

Einblick?

»Wir, die Erdleute, haben schon die Lage der Sterne gekannt, als es noch keine Teleskope gab, und wir konnten auch schon dorthin gehen und sie besuchen, als ihr noch keine Ra- keten erfunden hattet...« Don Perrote, Potowatomi-Medizinmann   

Illusion und

Wirklichkeit

»Eines Tages wird man offiziell zugeb- en müssen, dass das, was wir Wirklich- keit getauft haben, eine noch größere ILLUSION ist als die Welt des Traumes!« Salvador Dali, 1904-1989
Mit allem verbunden!?!
Was berührt uns? - Was berührt Dich?
»Dass unser normales Wachbewusstsein, rationales Bewusstsein wie wir es nennen, nur eine bestimmte Art von Bewußtsein ist, während um es herum, abgeteilt nur durch eine hauchdünne Scheidewand, potentielle Formen des Bewußtseins liegen, die ganz andersartig sind. Wir mögen durchs Leben gehen, ohne ihre Existenz zu ahnen, sobald jedoch der erforderliche Stimulus angewendet wird, sind sie mit einem Schlag in all ihrer Vollständigkeit da; wohlbestimmte Typen der Mentalität, welche sicher irgendwo ihre Brauchbarkeit und Anwendung haben ... Keine Betrachtung des Universums in seiner Gesamtheit kann abschliessend sein, welche diese anderen Formen des Bewusstseins außer Acht lässt. Wie sie angehen, ist die Frage ...« William James ( 1902)
...spüren und fühlen...
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